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„Rasseschandeprozess"
Die beiden Geschäftsinhaberinnen des Bekleidungsgeschäftes Schalling in der Schlösserstraße 8, Margarete und Frieda Schalling, sowie ihr jüdischer Nachbar Dr. Oskar Moses wurden vor dem Landgericht Erfurt angezeigt und verurteilt, weil sie angeblich „einen gemeinsamen Haushalt führten. “ Bezeichnend ist dabei, dass hier private Details in den Gerichtssaal und in die Zeitungen gelangten (was wohl durch Denunziation der Nachbarn geschah). An Hand dieses Beispiels werden die Konsequenzen der 1935 auf dem Nürnberger Parteitag erlassenen rassistischen Gesetze deutlich.
 
         
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