Stationen
     
   
Petersberg
Der Petersberg wurde in der Zeit des Nationalsozialismus intensiv genutzt. Bereits im Februar 1933 richtete die Polizei auf dem Petersberg ein Schutzhaftlager ein, in dem mehrere hundert Gefangene einsaßen und von hier zu Folterungen und Verhören geführt wurden. Zudem befand sich das Kriegsgericht auf dem Petersberg. Bis 1945 verurteilten die Richter dort rund 50 Männer zum Tode, weil sie sich der nationalsozialistischen Kriegsmaschinerie verweigerten. Zu ihrem Gedenken befindet sich heute am Fuß der Festungsmauern das Denkmal für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur.
 
         
zurück zur Übersichtskarte
Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus" | DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. | Schillerstr. 44 | 99096 Erfurt | erfurt-im-ns@dgb-bwt.de