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Angermuseum
Unter der Leitung der Direktoren Walter Kaesbach und Herbert Kunze entstand in den 1920er Jahren im Erfurter Angermuseum eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland. Auf Anordnung des Reichspropagandaministers Goebbels wurden im Zusammenhang mit der Münchner Diffamierungsausstellung "Entartete Kunst" 1937 rund 800 Werke aus den Beständen des Museums konfisziert, dann teilweise zerstört oder ins Ausland verkauft. Der Museumsdirektorin Magdalena Rudolf gelang es jedoch, die zwischen 1922 und 1924 von Erich Heckel angefertigten expressionistischen Wandmalereien "Lebensstufen" zu retten, so dass sie noch heute im Museum zu sehen sind.
 
         
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